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Silke Schöner
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1968
1988 - 94
1990 - 91
seit 1994
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Mein Interesse ist es, durch die Fiktion des Realen das Irreale, das Unbekannte in der weißen Bildfläche wahrnehmbar zu machen. Die Präsenz
des realistisch gemalten Motivs, Momentaufnahmen aus dem öffentlichen Raum, steht in direkter Wechselbeziehung zu der freigelassenen Fläche. Dieser nicht gestaltete Raum konzentriert die Bewegung zum Motiv hin oder zieht sich ohne
Begrenzung aus dem Bildraum hinaus. Der Ausschnitt des realen Motivs ergibt sich aus der Unlust, das Unwesentliche zu malen. So bleiben vereinzelt in den Bildern neben den durchgemalten Fragmenten die Schattenanlage sowie die
Bleistiftzeichnung bis hin zu dem Nichtgemalten sichtbar.
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